Unter einer Immobilie wird ein bebautes oder unbebautes Grundstück verstanden. Es handelt sich dabei um eine unbewegliche Sache.
Um Immobilien zu übertragen, bedarf es notarieller Hilfe. Nur durch einen Notar kann ein Kaufvertrag zustande kommen. Die Übereignung setzt sich aus Auflassung und Eintragung ins Grundbuch zusammen (Abstraktionsprinzip).
Wer ein Grundstück besitzt, hat die Gemeindesteuer "Grundsteuer" zu entrichten. Die Höhe richtet sich nach dem gültigen Hebesatz in der Gemeinde. Somit können Grundsteuern von Immobilien verschieden sein, je nach dem in welchem Ort sich die Immobilie befindet.
In Deutschland gibt es das Baurecht, was gewährleistet, dass der Besitzer auf fremdem Grund ein Bauwerk errichten kann. Das Baurecht hat eine Begrenzung von 50 Jahren, manchmal auch von bis zu 99 Jahren.
Durch Vermietung und Verpackung kann durch Immobilien ein Gewinn erzielt werden, weswegen sie sehr häufig als Geldanlage genutzt werden. Neben dem Ertrag, der sich aus der Vermietung ergibt, können Immobilien über einen langen Zeitraum hinweg ihren Wert steigern. Aufgrund der klassischen Dichotomie sind Grundstücke nicht abhängig von der Rate der Geldentwertung. Ihr Wert hat über einen langen Zeitraum Bestand und vermehrt sich in der Regel.
Wenn die Mieteinnahmen von Immobilien so hoch sind, dass sie sämtliche Kosten der Immobilie decken, die erwarteten Kosten für die Zukunft decken und gleichzeitig eine Rendite abwerfen, so gelten sie als sichere Anlage, sind somit rentabel.
Neben dem Baukostenindex hängt die Wertentwicklung von Immobilien aber auch von individuellen Ansprüchen ab. Art und Lage der Immobilie können dafür sorgen, dass bei einem Verkauf ein weitaus höherer Ertrag zustande kommt, als zuvor erwartet wurde.
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